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An der bm in Köln ist immer etwas los. Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse an der Berufsakademie sowie dem Berufskolleg für Medienberufe. Sie erfahren, was unsere angehenden Mediengestalter/innen und unsere Kaufleute sowie GTAs, ITAs und KMAs bei bm lernen und erleben.

Karrierestart: Ausbildung. Mit Praxiswissen punkten

Viele Wege führen in die Medien. Nach der Schule – sei es mit Mittlerem Schulabschluss oder (Fach-)Abitur – stehen den Absolventen unterschiedliche Möglichkeiten offen, einen Beruf zu erlernen. Es gibt schulische Berufsausbildungen an Berufskollegs, die Lehre im Betrieb und Studiengänge in klassischer oder dualer Form an Fachhochschulen und Universitäten. In der Medienbranche hat sich die Kombination aus theoretischer und praktischer Ausbildung als optimaler Einstieg ins Berufsleben bestens bewährt.

Praxis pur: Eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss vermittelt alle nötigen Kenntnisse, um gut in die Medienbranche einzusteigen.

Die klassische Berufsausbildung findet auch heute noch als Lehre im Betrieb statt. Bei dieser dreijährigen Ausbildung im sogenannten Dualen System wird die betriebliche Ausbildung  mit regelmäßigem berufsschulischen Unterricht kombiniert. Die Abschlussprüfung findet dann zentral für alle Auszubildenden einer Region vor der Industrie- und Handelskammer statt (IHK-Abschluss). Die IHK-Prüfungen und -Abschlüsse sind in ganz Deutschland einheitlich, weil sie durch bundesweite Ausbildungs- und Prüfungsordnungen geregelt werden.

Was in der Öffentlichkeit weniger bekannt ist: Alternativ kann eine solche Ausbildung auch an einem privatwirtschaftlichen Ausbildungszentrum wie z. B. einer Berufsakademie absolviert werden. „In der Dualen Ausbildung ist durch die gesetzlich geregelte Prüfung vor der IHK die Qualität und Vergleichbarkeit der Ausbildungen gewährleistet. Das gilt auch für die Ausbildung an einer Berufsakademie. Unternehmen geben ihr Wissen über einen langen Zeitraum an den beruflichen Nachwuchs weiter und beziehen ihn in Unternehmensprozesse ein. So können sich beide Parteien weiterentwickeln und gemeinsam wachsen“, weiß Andrea Stein, Bewerbungscoach an der bm.

Ausbildungsplatzsuche in der Medienbranche

Gerade im Medienbereich sind die Ausbildungsplätze heiß begehrt. Angebot und Nachfrage sind nicht immer deckungsgleich. Eine Berufsakademie bietet hier die Gelegenheit, trotzdem einen Ausbildungsplatz im Wunschberuf zu bekommen. An der Berufsakademie für Medienberufe lernen die Teilnehmer im ersten, komplett schulischen Jahr von Medien-Profis alles branchenrelevante Fachwissen, das sie für die Praxisphase im zweiten und dritten Jahr benötigen. „So können die Teilnehmer sich in ihrem angestrebten Job erst einmal orientieren und in den unterschiedlichen Fächern und Projektphasen ausloten, wo ihre Stärken und Interessen liegen. Im relativ geschützten schulischen Umfeld erlangen sie Stück für Stück ein realistisches Bild der Branche, in der sie im zweiten und dritten Jahr praktisch lernen werden. Sie lernen und leisten im ersten Jahr sehr viel, sind jedoch durch unsere intensive Begleitung und die Hilfestellungen bei der Jobrecherche und den Bewerbungsverfahren nicht gänzlich allein gelassen“, erklärt Andrea Stein. Denn die bm-Profis unterstützen die Suche nach dem Traumjob nicht nur mit dem engmaschigen Firmennetzwerk, sondern auch mit einem umfangreichen Bewerbungstraining: Persönliche Gespräche, Foto-Shootings und Hilfe beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen sind den Teilnehmern sicher. Gern darf es hierbei auch kreativ zugehen.

Nach dem ersten Ausbildungsjahr gehen die Teilnehmer dann gut vorbereitet in die bis zu 23-monatige Praxisphase in einen fachlich geeigneten Ausbildungsbetrieb: Agenturen, Messen, Produktionsfirmen. Die Möglichkeiten, das solide Fachwissen mit eigenen Branchenerfahrungen zu festigen sind nahezu unendlich. Bei bm sind die Teilnehmer sehr flexibel: Sie können die Praxisphase auch splitten und unterschiedliche Eindrücke aus mehreren Unternehmen sammeln. Andrea Stein hilft dem Medien-Nachwuchs dabei, geeignete Betriebe zu finden: „In intensiven Gesprächen lote ich mit jedem Teilnehmer seine Interessen und Erwartungen aus. So finden wir für unsere Partner-Unternehmen passgenaue Bewerber für die langen Praxisphasen.  Und wir können Unternehmen auch außerhalb der Ausbildungsstarts mit top vorbereiteten Nachwuchsprofis versorgen. Außerdem finden wir Alternativen, wenn es im Praxisbetrieb nicht so läuft, wie es sein sollte, “ erklärt sie weiter die Flexibilität, die bm den Auszubildenden und Unternehmen entgegenbringt: „Jedoch profitieren nicht nur die Teilnehmer von dem System der Berufsakademie. Die Unternehmen schätzen an unseren Teilnehmern neben ihrer ausgezeichneten Vorausbildung im ersten Jahr vor allem, dass sie sie fest einplanen können. Denn im Gegensatz zu den klassischen Ausbildungsmodellen entfällt bei diesem Modell der Berufsschulunterricht, da sie sozusagen im ersten Jahr stattgefunden hat. Es gibt lediglich rund 30 bm-Seminartage während der gesamten Praxisphase.“

Intensive Prüfungsvorbereitung am Ende der Ausbildungszeit

Nach dem Ende der Praxiszeit wird noch einmal alles Wissen gesammelt und konzentriert. In der viermonatigen Prüfungsvorbereitung bereitet bm die Teilnehmer intensiv auf die Abschlussprüfungen vor der IHK vor. „Von unseren fertig ausgebildeten Mediengestaltern Digital und Print werden anschließend um die sechzig Prozent von dem Unternehmen übernommen, in dem sie ihre Praxisphase absolviert haben,“ berichtet Andrea Stein. Nach der Ausbildung ist es dann immer noch möglich, eine Aufstiegsfortbildung zu machen oder ein Studium zu beginnen. Lebenslanges Lernen gilt schließlich auch für die Medienbranche.