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An der bm in Köln ist immer etwas los. Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse an der Berufsakademie sowie dem Berufskolleg für Medienberufe. Sie erfahren, was unsere angehenden Mediengestalter/innen und unsere Kaufleute sowie GTAs, ITAs und KMAs bei bm lernen und erleben.

Wer? Wie? Was? GTAs lernen mehr über Papierherstellung

Eine moderne Medienschule, wie das Berufskolleg für Medienberufe, kommt um Mediengeschichte nicht herum. Deswegen fahren die angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten/innen alljährlich ins Papiermuseum nach Bergisch Gladbach. In der Papiermühle Alte Dombach lernen sie mehr über Papierherstellung von früher und heute. Außerdem konnten sie sich auch ihr eigenes Stückchen Papiergeschichte mit nach Hause nehmen.

Angehender Gestaltungstechnischer Assistent beim Papier schöpfen.

Tief in die Materie eintauchen: Angehender Gestaltungstechnischer Assistent beim Papier schöpfen.

Urige Atmosphäre. Geschichtsträchtige Umgebung. Ein Mühlrad. Die angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten/innen besichtigen die Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach. Während einer Führung durch das Papiermuseum lernten sie, wie Papier hergestellt wird. Hierbei gab es historische Herstellungsverfahren wie den „Lumpenstampfer“ und die „Holländer“. In diesen zwei Maschinen wurde früher der Papierbrei aufbereitet. Spannend zu sehen, wie viel Arbeit damals hinter unserem alltäglich gewordenen Papier steckte.

Der fertige Papierbrei wurde dann zu einzelnen Blättern geschöpft. Hierfür gingen die Arbeiter an die Schöpfbütte. Dort durften die GTAs in die Kunst des Papierschöpfens eintauchen. Da wurden Kindheitserinnerungen wieder wach. Denn jede Schülerin und jeder Schüler durften sich ein eigenes Blatt Papier schöpfen und mit nach Hause nehmen. Eine Teilnehmerin zauberte sich ein besonderes Andenken, indem sie ihrem Papier Glitzer beimischte.

Von Hand schöpfen ist heutzutage zum Glück nur noch ein Museums-Gimmick. Die kleine Laborpapiermaschine in Bergisch Gladbach zeigt in Miniaturform, wie ihre 150 Meter lange Schwester funktioniert. Sie wird von einem Mitarbeiter des Museums vorgeführt. Hier haben die GTAs in Ausbildung miterlebt, wie Papier industriell hergestellt wird.

Spannend sind außerdem die unterschiedlichen Papiersorten und Verpackungen, die es im Museum zu bestaunen gibt. Denn Verpackungsdesign gehört zur Ausbildung der Gestaltungstechnische Assistenten/innen dazu. Da schadet es auf keinen Fall, wenn sie schon einmal miterlebt haben, wie der von ihnen zu gestaltende Rohstoff hergestellt wird.