weiter mit bildung
Medienfachwirt/in (9 Monate)
Wir sind einer der wenigen Bildungsträger, die in Vollzeitform innerhalb von 9 Monaten auf die IHK-Prüfung zum/zur Medienfachwirt/in vorbereiten. Unser Programm Aufstiegsqualifizierungplus! (
mehr darüber hier) garantiert Ihnen, dass zum einen alle schriftlichen Prüfungen innerhalb der Lehrgangszeit liegen und dass wir Sie auch nach Ende der regulären Lehrgangszeit weiter durch die ca. dreimonatige Prüfungsphase begleiten.
Zugangsvoraussetzungen
Für die Zulassung zur Prüfung benötigen Sie folgende Voraussetzungen, die vor Beginn des Lehrgangs nachgewiesen werden müssen:
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Druck- oder Medienwirtschaft und eine mindestens 1-jährige Berufspraxis
oder - eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem fachfremden Ausbildungsberuf und eine mindestens 2-jährige einschlägig medienorientierte Berufspraxis
oder - eine mindestens 5-jährige einschlägig medienorientierte Berufspraxis
Für die Zulassung zum Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen” müssen Sie außerdem die erfolgreiche Teilnahme am Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen” nachweisen.
Bitte beachten Sie: Die nachzuweisenden Praxiszeiten unterscheiden sich von denen der Zulassung zu den berufsbegleitenden Lehrgängen. Der Grund dafür ist, dass während der berufsbegleitenden Lehrgänge weitere Berufspraxis angesammelt werden kann, bei den Vollzeitlehrgängen hingegen nicht.
Abschluss
Prüfung vor der IHK Köln zum/zur Geprüften Medienfachwirt/in Print oder Digital.
Planen, Steuern, Kontrollieren:
Das können Sie auch
Ihre Fachkompetenzen als Mediengestalter, als Medienkaufmann oder als Existenzgründerin mit eigener Online-Agentur haben Sie sich in Ihrer Berufspraxis erarbeitet. Da sind Sie die Fachfrau / der Fachmann. Die Weiterbildung zur Medienfachwirt/in aber setzt da an, wo bisher Ihre Vorgesetzten oder Teamleiter Verantwortung übernommen haben oder Sie selbst „aus dem Bauch heraus“ agiert haben.
In dieser Weiterbildung lernen Sie einen Schritt weiter zu gehen. Sie lernen, die Produktion der Medien, an deren Herstellung Sie ja bisher schon beteiligt waren, von Grund auf zu planen, die Arbeitsabläufe zu steuern und alle wichtigen Prozesse zu kontrollieren. Grundlage dafür sind nicht nur vertiefte technische Kenntnisse, sondern auch Sicherheit in rechtlichen Fragen und ein guter betriebswirtschaftlicher Über- und Weitblick. Sie erleben Ihren Beruf von einer anderen Warte: Als Marketingfachmann, Personalleiterin, Kundenberater, Projektmanagerin, Budgetcontrollerin etc.
Eine Qualifizierung, zwei Fachrichtungen
Um den verschiedenen Branchen in der Medienwirtschaft gerecht zu werden, bieten wir diese Aufstiegsqualifizierung in zwei Fachrichtungen an. Denn der Webdesigner muss nicht unbedingt wissen, wie viele A4-Flyer auf einem A1-Bogen gedruckt werden können und für die Offsetdruckerin ist es unwichtig, wie man die Menüführung einer Internetseite optimiert. Deshalb vermitteln wir bestimmte Inhalte in Fachgruppen, entsprechend der Prüfungsordnung in den Fachrichtungen Print und Digital. Somit können wir Ihnen das Fachwissen zielgenauer näher bringen und Sie behalten den Kopf frei für Ihr Fachgebiet.
Industriemeister oder Medienfachwirt – was passt besser zu Ihnen?
Die Inhalte der Rahmenpläne der beiden Weiterbildungen sind nahezu identisch, da die Anforderungen im mittleren Management die gleichen Grundlagen haben. Wesentliche Unterschiede zeigen sich aber bei den technischen Kompetenzen.
Industriemeister Fachrichtung Printmedien haben eindeutig den Schwerpunkt im Druck und in der Druckweiterverarbeitung, die Medienfachwirte Print in der Druckvorstufe. Medienfachwirte Digital finden sich bei den Prozessen von On- und Offlinemedien wieder.
Der eigentliche Ausbildungsberuf spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle - entscheidend für Sie ist, wie Sie sich auf dem Arbeitsmarkt präsentieren wollen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Einschätzung der für Sie geeigneten Weiterbildung.
Was müssen Sie mitbringen?
Vor allem Erfahrung. Diese Weiterbildung ist der falsche Weg, um „mal eben“ die Branche zu wechseln. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem den Medien zugeordnetem Beruf und eine mindestens 1-jährige Berufspraxis reichen aber schon. Die Ausbildung in einem Nicht-Medienberuf oder das gänzliche Fehlen einer Berufsausbildung können durch unterschiedlich lange Praxiszeiten in einem Medienjob wett gemacht werden. Ausbildungszeiten, Praktika, Volontariate, selbstständige Tätigkeiten: Bei der Frage, was alles anrechenbar ist, beraten wir Sie gerne weiter. Bei einer unserer Infoveranstaltungen oder bei einem individuellen Beratungstermin.

