Aktuell

An der bm in Köln ist immer etwas los. Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse an der Berufsakademie und dem Berufskolleg für Medienberufe sowie der School of Games. Sie erfahren, was unsere angehenden Mediengestalter/innen und unsere Kaufleute sowie die Auszubildenden mit Fachabitur oder die Games-Experten bei bm lernen und erleben.

Beein-Druck-end: Branche im Aufwind

Heutzutage ist alles digital. eBooks und ePaper, Online-Journale, Magazine und eigentlich ist Print ja sowieso schon tot. Mitnichten. Aktuelle Meldungen aus der Branche widersprechen dieser Schwarzmalerei. Der Mix macht’s, wie die aktuellen Zahlen der Heidelberger Druckmaschinen AG und die neue Messe InPrint 2014 vermuten lassen.

Teilnehmer arbeiten mit dem Plotter

Print ist noch lange nicht tot: Druckmaschinen im Aufwind.

Druckmaschinen machen Plus! Nach fünf Verlustjahren hat es die Heidelberger Druckmaschinen AG wieder geschafft, Gewinne zu verzeichnen. Laut Gerold Linzbach, Vorstandvorsitzender des Unternehmens wurde Profitabilität von Heidelberg deutlich gesteigert. „Das ist eine großartige Leistung und gleichzeitig Basis für die weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens“, schildert er den positiven Trend in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Weiter leitet er daraus ab, dass sie strategische Neuausrichtung trotz schwieriger Rahmenbedingungen der richtige Weg war. Unter anderem bietet das Unternehmen seinen Kunden eine parallele, einfache und integrierte Nutzung von Digital- und Offsetsystemen: „Integrierte Offset- und Digitallösungen für unterschiedliche Marktsegmente anbieten zu können, ist einzigartig in der Industrie. Damit wollen wir auch künftig der bevorzugte Ansprechpartner in der Branche sein“, so Gerold Linzbach in einer weiteren Pressemeldung. Und wo Medientechnik ist, sind auch immer Mediengestalter/innen Digital und Print, Industriemeister/innen Printmedien und Medienfachwirte/innen, die konzipieren und gestalten, was die Druckmaschinen als letzten Arbeitsschritt final ausgeben.


Ein weiterer Hinweis auf den Bedarf an guten Drucksystemen und somit auch an Gestaltern und Fachpersonal, die diese Systeme bedienen können, zeigt der erfolgreiche Start der Messe InPrint im April 2014 in Hannover. Sie war die weltweit erste Fachmesse für industriellen Druck und richtete sich an ein hochspezialisiertes Teilnehmerklientel. Die neue Messe ist die Reaktion auf die hohe Nachfrage nach einem solch spezifischen Branchenevent für die industrielle Drucktechnologie. Denn egal ob bei der individuellen Gestaltung von Konsumgütern, der Herstellung von Textilien, Möbeln oder anderen dekorativen Elementen – Gestaltet und bedruckt  werden muss immer. Die Vielfalt von Druckanwendungen und industriellen Fertigungsprozessen, die auf der Messe vorgestellt wurden, war enorm. Vor Ort trafen sich Besucher aus der gesamten Drucklieferkette, um die unterschiedlichen Druckgerätehersteller zu treffen und Neuheiten zu bestaunen. Besonders die Themen Inkjet-Druck, Spezialdruck, Siebdruck, Digitaldruck und 3D-Druck werden die Branche in den nächsten Jahren bewegen.

Print ist nicht tot. Print ist nur längst nicht mehr allein.