Aktuell

An der bm in Köln ist immer etwas los. Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse an der Berufsakademie und dem Berufskolleg für Medienberufe sowie der School of Games. Sie erfahren, was unsere angehenden Mediengestalter/innen und unsere Kaufleute sowie die Auszubildenden mit Fachabitur oder die Games-Experten bei bm lernen und erleben.

Studie belegt äquivalente Qualität von schulischer Berufsausbildung

In einer aktuellen Studie vergleicht das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) die Karrierechancen von Absolventen/innen der rein schulischen Ausbildung und der dualen Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden, wer nach Ausbildungsende im Job erfolgreicher ist. Unterm Strich ergibt die Studie, dass die rein schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule, wie beispielsweise einem Berufskolleg, der klassischen dualen Ausbildung in nichts nachsteht.

Aus den Ergebnissen der BiBB-Studie „Erfolgreich im Beruf? Duale und schulische Ausbildungen im Vergleich“ ergibt sich, dass nicht das Wie, sondern das Was ausschlaggebend für eine spätere Karriere ist. Die individuelle schulische Vorbildung und die jeweils erlernten Ausbildungsinhalte ergeben das Potential für die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt. Am Berufskolleg erlangen die Schülerinnen und Schüler eine schulische Berufsausbildung. Sie lernen drei Jahre lang in Vollzeit einen medienspezifischen staatl. geprüften Assistenzberuf im kaufmännischen, gestalterischen oder technischen Bereich und erlangen zeitgleich das volle Fachabitur.

Das Berufskolleg für Medienberufe steht seit seiner Gründung für Praxisbezug und hohe Ausbildungsqualität. Ein abwechslungsreicher Lehrplan, fachkundige Dozenten mit viel Berufspraxis, aktuelle Programme und moderne Technik bestimmen den Ausbildungsalltag ebenso wie ein intensives Betreuungsverhältnis mit viel Raum für die individuelle Entwicklung und Entfaltung der eigenen Interessensschwerpunkte. So werden bereits während der Ausbildung Zielpunkte für die spätere Karriere gesetzt und zielorientierte Weichen gestellt.

„Es ist schön, jetzt auch wissenschaftlich belegt zu sehen, was alle immer schon wussten, die sich ernsthaft mit der Assistentenausbildung befassen: Das ist eben nicht nur Schule, sondern enorm viel Praxis – mit dem Vorzug, sich zu 100 Prozent aufs Lernen konzentrieren zu können, ohne von der Auftragslage im Betrieb abhängig zu sein. Jetzt ist also erwiesen, dass die schulische Ausbildung der betrieblichen Lehre grundsätzlich ebenbürtig ist. Das eine ist weder besser noch schlechter als das andere, es geht vielmehr nur darum, die unterschiedlichen Vorteile beider je nach Lerntyp optimal zu nutzen,“ kommentiert Dr. Klaus-Dieter Schulz, Schulleiter des Berufskollegs für Medienberufe, die Ergebnisse der Studie.

Hier gibt es den kompletten BiBB-Report „Erfolgreich im Beruf? Duale und schulische Ausbildungen im Vergleich“ als PDF.