„Ich liebe den ständigen Austausch mit den Kollegen“

Nayara Höppner macht Marketing aus Leidenschaft. Ihre Begeisterung für kaufmännische Themen entdeckte sie schon früh. Daher war die Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation für sie eine goldrichtige Entscheidung. Bis vor kurzem war sie als Projektassistentin tätig. Im April 2014 hat sie eine Stelle als Junior Account Managerin in einer erfolgreichen Werbeagentur angetreten. Und sie hat noch Großes vor: Ihr nächstes Ziel ist das Management.

16.04.2014 11:55
Ein Interview mit: Nayara Höppner

Frau Höppner, warum haben Sie sich für eine Kaufmännische Ausbildung im Bereich Marketingkommunikation bei bm entschieden?

Ich fand die Aufgaben in kaufmännischen Berufen schon immer spannend: Organisation, Kommunikation und Entscheidungen treffen liegen mir einfach. Der Schritt in die Marketingkommunikation war also naheliegend. Anfangs wollte ich gerne in den Eventbereich, aber da es hier viele Auszubildende gab und mir auch die Aufstiegschancen zu gering waren, habe ich mich für Marketingkommunikation entschieden.

Und wie sind Sie dann an der Berufsakademie für Medienberufe gelandet?

Das hatte zwei Gründe. Erstens wurde die Ausbildung zu Kauffrau für Marketingkommunikation nur wenig angeboten. Es gab also zu viele Bewerber auf zu wenige Ausbildungsplätze. Also habe ich nach Alternativen gesucht und bin bei bm fündig geworden.

Besonders die Kombination aus einem Jahr Vollzeit-Schule und der anschließenden knapp zweijährigen Praxisphase hat mich total begeistert. Im ersten Jahr habe ich alles gelernt, was ich brauchte, um im Anschluss top vorbereitet in die Praxis zu starten. Das war für mich ideal. So konnte ich dank der umfassenden Grundausbildung die beruflichen Anforderungen von Anfang an gut meistern.

Hat die Begeisterung für das Ausbildungssystem bei bm auch die intensive Vorbereitung auf die IHK-Prüfung überdauert?

Klar, denn ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Wie jeder Prüfling hatte auch ich mit Versagensängsten und Panik vor der Prüfung zu kämpfen. Im Nachhinein war alles halb so schlimm. Heute würde ich mit viel weniger Angst an die Sache herangehen.

Sie haben ein Studium zur Communication Managerin an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation (WAK) an Ihre Ausbildung angeschlossen. Welche beruflichen Vorteile hatte dieser Zusatz zu Ihrer Ausbildung für Sie?

Mein erster Arbeitgeber bplusd hat mir die Optionen angeboten, neben dem Beruf diese Zusatzqualifikation zu erwerben. Das Studienangebot habe ich dankend angenommen. Im Laufe meines Volontariates an der WAK wurde mir dann klar, dass die Studieninhalte ziemlich ähnlich zu den Ausbildungsinhalten waren. Der einzige Unterschied liegt in der abschließenden Prüfung. Für die Arbeit in der Agenturszene kann der Abschluss nützlich sein. Hier ist er bekannt und geschätzt.

Ihren IHK-Abschluss haben Sie 2011 gemacht, dann kam die WAK bis 2013. Wie ist es Ihnen seitdem beruflich ergangen?

Ich bin direkt nach der Ausbildung bei bplusd ins Berufsleben gestartet. Die WAK habe ich im Abendstudium absolviert. Bei bplusd habe ich dann als Projektassistentin gearbeitet. Meine Aufgaben waren klassisches Projektmanagement und Point-of-Sale-Communication.

Seit April 2014 bin ich bei der Werbeagentur inVentiv Health Communications Europe GmbH als Junior Account Manager tätig. Mein neuer Schwerpunkt ist digitale Kommunikation im Healthcare Bereich, aber im Grunde ist es wieder klassisches Projektmanagement. Da sich inVentiv Health rein auf den pharmazeutischen Markt konzentriert und spezialisiert hat, fokussiert sich meine Arbeit auf die Zielgruppe Ärzte und die Kommunikation mit Entscheidern.

Was ist das Spannendste an Ihrer Arbeit als Beraterin?

Ich liebe den ständigen Austausch mit den Kollegen aller Abteilungen, die für die Projektverwirklichung wichtig sind. Am Anfang steht bei uns immer das Ziel – die Idee des Kunden – und das gilt es dann entsprechend zu planen, zu realisieren und auch am Ende den Erfolg zu messen. Ich finde es toll, dabei mit allen zusammen zu arbeiten: Kreation, Programmierung, Konzeption, Text, Presse und Promotion/Event.

Das klingt, als hätten Sie ihren Traumberuf gefunden.

Ja, die Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation war eine meiner besten Entscheidungen.

bm, IHK-Abschluss, WAK und jetzt Healthcare, was ist Ihr berufliches Ziel?

Das Thema Projektmanagement ist genau mein Ding und wird mich auch in Zukunft begleiten. In ein paar Jahren möchte ich es in den Management Bereich schaffen. Die Industrieseite als Arbeitgeber reizt mich auch sehr.

Das Interview führte Elisabeth Henning